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Die Mitarbeiter der Stephen Hawking Schule, die den Anforderungen in der Zusammenarbeit mit körperbehinderten Kindern und Jugendlichen gerecht werden müssen, nutzen die Zusatzqualifikation, um eigene Kompetenzen zu erweitern.

Sozialpsychiatrische Zusatzqualifikation

Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte mit Fachschul- oder Hochschulabschluss.

Im Vordergrund der Weiterbildung stehen die Vermittlung von sozialpsychiatrischem Basiswissen und vertiefendem Fachwissen zur
Orientierung im psychiatrischen Berufsalltag. Die Teilnehmer erlangen erweiterte Handlungskompetenz in der pädagogischen Praxis.

Dies zeigt sich vor allem in der besonderen Ausrichtung der Lehrinhalte:
Die Verknüpfung klinischer Inhalte aus den Bereichen Psychologie und
Psychiatrie mit der pädagogischen Praxis aus den entsprechenden
sozialen Arbeitsfeldern.


Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Weiterbildung der Handlungsorientierung und die Vermittlung von handlungsbezogener Kompetenz für Fach- und Führungskräfte unterschiedlicher sozialer Berufe
gelegt. Die beiden Themenbereiche klinische Theorie und aktuelle
sozialpsychiatrisch-pädagogische Handlungsmodelle bilden den
Rahmen für die Ausbildung und Weiterentwicklung professioneller
Identität.

Die Teilnehmer gewinnen fachspezifische (sozial-)pädagogische
Expertise im Bereich der Sozialpsychiatrie und werden dadurch
befähigt, ihr fachliches Wissen in multiprofessionellen und
interdisziplinären Teams bestmöglich einzubringen.

Schwerpunkte der Ausbildung

  • Weiterentwicklung und Stabilisierung der professionellen Identität
  • Vertiefung von Handlungskompetenzen im Umgang mit Menschen mit psychischer Erkrankung und/oder seelischer Behinderung
  • Erwerb von gemeindepsychiatrischem Erfahrungswissen
  • Vermittlung aktueller Erkenntnisse aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen
  • Vermittlung fachbezogener Kenntnisse über Krankheitsbilder,
    Therapie und Teilhabe in den Bereichen Wohnen, Arbeit
    und Freizeit
  • Schulung und Erweiterung der Wahrnehmung, Reflexion und
    Kompetenz zur Bewältigung von zwischenmenschlichen und
    institutionellen Konflikten in der Zusammenarbeit mit
    Berufsgruppen, Einrichtungen und Sozialen Diensten

Zugangsvoraussetzungen und Onlinebewerbung

  • Abgeschlossene Berufsausbildung oder
  • Studium mit pädagogischer Ausrichtung und
  • Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in einem pädagogischen Arbeitsfeld

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Ausschlaggebend für eine
Zulassung ist der Zeitpunkt der Anmeldung

Für die Bewerbung sollten Sie Nachweise über Ihre berufliche Qualifikation (Abschlusszeugnis/Urkunde in Kopie) einreichen.

Onlinebewerbung

Ausbildungsdauer

Die Zusatzqualifikation dauert insgesamt 24 Monate und umfasst 750 Stunden, darunter

  • 320 Stunden Präsenzstudium in Heidelberg
  • 80 Stunden Selbststudium
  • 100 Stunden Projektarbeit und Abschlussarbeit
  • 250 Stunden Fachpraxis mit Praxisberatung

Die einzelnen Module finden jeweils einmal im Monat freitags und samstags von 9:00 bis 17:00 Uhr statt. In den Sommerferien findet kein Unterricht statt.

Ausbildungsgebühren

Die Seminargebühren betragen derzeit 2.952 €.
Material- und Reisekosten werden von den Teilnehmenden gesondert übernommen.

Fortblidungsinhalte

1. Jahr 

Geschichte der Psychiatrie/ psych. Versorgungslandschaft

Psychiatrische Störungsbilder

Suizidalität

Psychopharmakologie

Abhängigkeitserkrankungen

Entwicklungspsychologie

Essstörungen

Biographisches Arbeiten

Gesprächsführung

Praxisberatung

 

2.Jahr

Rechtliche Bedingungen

Trauma-Traumapädagogik

Partizipation/ Ex-In

Kinder psychisch kranker Eltern

Angehörigenarbeit

Recovery

Empowerment

Zwang und Gewalt in der Psychiatrie

Projektarbeit

Praxisberatung

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