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News

07.06.2010

Für bessere Bildungsaussichten

Eine Alternative zum Studium

Menschen, die zwar als Erzieher arbeiten, jedoch nicht studieren möchten, bietet die SRH Fachschule für Sozialwesen in Heidelberg eine Alternative zum Studium. Seit 1976 bildet sie junge Menschen zum staatlich anerkannten Erzieher aus – mit Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung. „Die Einsatzfelder sind vielfältig, der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Arbeit mit Jugendlichen und benachteiligten jungen Menschen“, erklärt Dozentin Bärbel Hoffmann. Jugend- und Heimerzieher finden sich in Kindertagesstätten ebenso wie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie oder der Jugendberufshilfe und Schulsozialarbeit. Sie begleiten und betreuen geistig, körper- und sinnesbehinderte junge Erwachsene und arbeiten in Familien oder in der mobilen Jugendarbeit.

Die zweijährige Ausbildung mit anschließendem Berufspraktikum vermittelt neben pädagogischem und psychologischem Wissen daher auch Grundlagen der Sonderpädagogik und Sozialarbeit. „Unsere Teilnehmer lernen aber auch, sich durch intensive Gruppenarbeit positiv mit Streit und Kritik auseinanderzusetzen, und beschäftigen sich intensiv mit dem Thema des Andersseins – Dinge, die sie später auf jeden Fall benötigen“, betont Hoffmann. „Schließlich sollen sie ihre Schützlinge begleiten und dort einspringen, wo Lebensentwürfe und positive Vorbilder fehlen.“ Über Pflichtpraktika erhalten die Auszubildenden Einblick in verschiedene Berufsfelder. Dabei sollen sie in möglichst viele Disziplinen hineinschnuppern, um die für sie passende zu finden. Besonderen Wert legen die Dozenten dabei auf den Erwerb von Handlungskompetenz.

Seit April 2009 bietet die Fachschule die Ausbildung auch als Teilzeitmodell an. „Wir bilden an unserer Schule auch Tagesmütter aus. Viele von ihnen würden sich gerne noch weiter qualifizieren, können das in Vollzeit aber nicht leisten“, erklärt Hoffmann. „Bei der Teilzeitausbildung dagegen finden Unterricht und Praktika nur vormittags statt. Das lässt sich also gut mit Job oder Familie vereinbaren.“

Auszug aus dem Artikel „Für bessere Bildungsaussichten- heute auf die Anforderungen von morgen reagieren“

Gabriele Jörg
Perspektiven Bildung
SRH Magazin Ausgabe 2/2010


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